• Restaurieren nach dem Brand Die Rettung der Bücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

    Restaurieren nach dem Brand Die Rettung der Bücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

    02.06.2016 - 17.09.2020

    Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek zeigt die Ausstellung »Restaurieren nach dem Brand« dauerhaft im historischen Bibliotheksgebäude. Damit gewährt sie nach dem großen Zuspruch von Besuchern und Fachwelt wieder Einblicke in die Bewältigung der Brandfolgen seit 2004.


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  • Kriegszeit im Nationalmuseum 1914-1918

    Kriegszeit im Nationalmuseum 1914-1918

    24.11.2016 - 26.11.2017

    In Erinnerung an den Ersten Weltkrieg begibt sich das Germanische Nationalmuseum auf Spurensuche nach seiner eigenen Vergangenheit. Trotz der Kriegswirren gab es aktive Sammelbemühungen der „Anstalt, die ganz auf die vaterländische Gesinnung des deutschen Volkes gegründet" war. Welche kulturgeschichtlichen Zeugnisse aus der Zeit bewahrt das Museum im eigenen Bestand? Plakate, Dokumente, Anschläge, Lebensmittelkarten etc., die das Museum als eine von insgesamt 217 deutschen Kriegssammlungen zusammentrug, werden erstmals gezeigt.

    Neben diesen unmittelbar im Ersten Weltkrieg erworbenen Objekten wurden diese Bestände über mehr als 100 Jahre um weitere Sachzeugnisse aus der Zeit ergänzt. Diese verlassen nun vielfach erstmals für die Ausstellung die Depots. Außer der Museumsgeschichte vermittelt die Ausstellung anhand ausgewählter Exponate, zeitgenössische Perspektiven verschiedener Akteure und Rezipienten auf das zehn Millionen Tote kostende Ereignis. Die Sicht des Künstlers veranschaulicht zum Beispiel das Gemälde „Der Trinker" von Ernst Ludwig Kirchner. Andere Dokumente oder Objekte wie Hurra-Porzellane, Postkarten, Fotoalben werden stellvertretend dem Soldaten, dem Zivilisten, dem Patrioten, dem Feind und dem Kind zugeordnet, wodurch nicht zuletzt – fragmentarisch – mentale Dispositionen aufgedeckt werden.


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  • Bauhaus in Bewegung

    Bauhaus in Bewegung

    01.03.2017 - 08.01.2018

    Plakat Bauhaus in Bewegung

    Das Bauhaus-Archiv zeigt letztmalig im Bestandgebäude Höhepunkte der Sammlung Bauhaus. Den bevorstehenden Auszug nehmen wir zum Anlass, das Thema Bewegung in seinen vielfältigen Facetten als Leitfaden durch die Präsentation zu legen. In Arbeiten aus dem Vorkurs – beispielsweise Bewegungsstudien – aber auch aus allen Werkstätten – Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Malerei und Grafik u.a. – spüren wir dem Thema nach. Fotografien bezeugen die notwendigen Bewegungen der Bauhäusler, die sie – bedingt nicht zuletzt durch die Umzüge des Bauhauses selbst von Weimar nach Dessau und Berlin – bis hin zum Exil auf sich nehmen mussten. Vertreten sind weltberühmte Bauhaus-Lehrer – Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy – wie auch zahlreiche Schüler.


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  • Jasper Morrison. Thingness

    Jasper Morrison. Thingness

    22.03.2017 - 23.10.2017

    Mit Jasper Morrison. Thingness zeigt das Bauhaus-Archiv Berlin die erste Retrospektive des englischen Designers und stellt sein umfassendes, in den vergangenen 35 Jahren entstandenes Werk vor. Morrisons Möbel, Kochutensilien, Geschirrserien, Leuchten, Uhren und andere Alltagsgegenstände sind von der intensiven Auseinandersetzung mit der Funktion und dem Gebrauch dieser Objekte geprägt.


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  • Luther und die Deutschen: Nationale Sonderausstellung 2017 auf der Wartburg

    Luther und die Deutschen: Nationale Sonderausstellung 2017 auf der Wartburg

    04.05.2017 - 05.11.2017

    Plakat Luther und die Deutschen

    Vom 4. Mai bis zum 5. November ist die Wartburg in Eisenach Schauplatz einer der drei Nationalen Sonderausstellung, die das Jubiläum der Veröffentlichung der 95 Thesen feiern. „Luther und die Deutschen" widmet sich den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen dieses Ereignisses. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Freistaat Thüringen, beleuchtet das ambitionierte Ausstellungsprojekt die wechselvolle Beziehung zwischen dem Reformator Martin Luther und „seinen" Deutschen – vom Thesenanschlag 1517 bis ins 20. Jahrhundert.


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  • Du bist frei. Reformation für Jugendliche

    Du bist frei. Reformation für Jugendliche

    05.05.2017 - 11.02.2018

    Die einzige Ausstellung im Reformationsjubiläum, die sich explizit an Jugendliche richtet. "Du bist frei" greift das Thema Reformation ganz gegenwartsbezogen auf. Hier steht ihr mit euren Themen im Mittelpunkt.

    Was ist dir wichtig? Was macht dir Angst? Hast du Vorbilder? Und was bedeutet eigentlich Freiheit für dich?

    Vor 500 Jahren wollten die Reformatoren die Welt verändern und haben Fragen aufgeworfen, die wir uns immer noch stellen. Mit der Ausstellung "Du bist frei" bieten wir euch ein Experiment an. Wir laden dich mit deinen Freunden ein, die Welt aus eurer Perspektive zu hinterfragen. Hier könnt ihr in die Ausstellung eingreifen und einen modernen Thesenanschlag mitgestalten. Lasst euch überraschen!


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  • Termine der Zweigvereine auf einen Blick

    Termine der Zweigvereine auf einen Blick

    10.05.2017 - 31.07.2018

    Über den ganzen Erdball verteilt gibt es ehrenamtlich geleiteten Zweige der GfdS. Derzeit sind es 44 Zweige in Deutschland und 57 Zweige im Ausland, in denen regelmäßig Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Autorenabende zu sprachkulturellen Themen angeboten werden. Diese Veranstaltungen sind öffentlich und für alle Interessierten kostenfrei.

    Klicken Sie unten auf den weiterführenden Link um die Termine der Zweigvereine auf einen Blick aufzurufen...


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  • Your Story! Geschichten von Flucht und Migration

    Your Story! Geschichten von Flucht und Migration

    13.05.2017 - 05.11.2017

    Die Stadt Emden ist für 2017 als eine „Reformationsstadt Europas" ausgezeichnet worden und stellt in einem umfangreichen Programm das Thema der Migration in den Mittelpunkt. Emden gehörte im 16. Jahrhundert neben Genf und Wittenberg zu den wichtigsten Stätten der Reformation, da es Tausende von Glaubensflüchtlingen aus den benachbarten Niederlanden während des spanisch-niederländischen Kriegs (1568 – 1648) aufnahm. Die Kunsthalle nimmt mit der Ausstellung „Your Story!" am Jahresprogramm zum Reformationsjubiläum 2017 in der Stadt Emden teil. Sie will Raum geben für Darstellungen individueller Geschichten der Flucht und Migration in der modernen und zeitgenössischen Kunst.


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  • Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur

    Mein Name ist Hase! Redewendungen auf der Spur

    24.05.2017 - 11.02.2018

    Plakat Redewendungen

    Wissen Sie, warum wir Lampenfieber haben und die Katze im Sack kaufen? In dieser kunterbunten Mitmach- und Mitdenk-Ausstellung ist Bauklötzestaunen angesagt und Lichtaufgehen garantiert.


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  • »What a family!« Die Manns von 1945 bis heute

    »What a family!« Die Manns von 1945 bis heute

    24.06.2017 - 19.11.2017

    »Was für eine Familie!« schreibt Klaus Mann 1945 an seine Mutter. Der Name »Mann« verpflichtet. Was bedeutet dieses Erbe für die Nachkommen?

    Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der berühmten Familie Mann und erhalten Sie intime Einblicke in die Lebenswege der Kinder von Heinrich und Thomas. In der Ausstellung »What a family!« Die Manns von 1945 bis heute treten die Mann-Kinder aus dem Schatten ihrer Väter. Manche stellen sich in den Dienst der Familie, andere suchen ihre Unabhängigkeit: mit Hundeschreibmaschinen und Filmdrehs, in großer Politik und auf einsamen Inseln, durch Adoptiv- und Wahlfamilien. Und immer wieder in der Literatur. Trotzdem bleibt gerade Thomas Mann als Vater das Hauptthema der Familie – auch nach seinem Tod. Öffnen Sie die Familienpost und lesen Sie darin selbst von Vertrautheit und Streits, von Welt- und Familiengeschichte.

    Die Ausstellung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum NEUEN Buddenbrookhaus.


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  • »What a family!« Die Manns von 1945 bis heute

    »What a family!« Die Manns von 1945 bis heute

    24.06.2017 - 19.11.2017

    »Was für eine Familie!« schreibt Klaus Mann 1945 an seine Mutter. Der Name »Mann« verpflichtet. Was bedeutet dieses Erbe für die Nachkommen?

    Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der berühmten Familie Mann und erhalten Sie intime Einblicke in die Lebenswege der Kinder von Heinrich und Thomas. In der Ausstellung »What a family!« Die Manns von 1945 bis heute treten die Mann-Kinder aus dem Schatten ihrer Väter. Manche stellen sich in den Dienst der Familie, andere suchen ihre Unabhängigkeit: mit Hundeschreibmaschinen und Filmdrehs, in großer Politik und auf einsamen Inseln, durch Adoptiv- und Wahlfamilien. Und immer wieder in der Literatur. Trotzdem bleibt gerade Thomas Mann als Vater das Hauptthema der Familie – auch nach seinem Tod. Öffnen Sie die Familienpost und lesen Sie darin selbst von Vertrautheit und Streits, von Welt- und Familiengeschichte.

    Die Ausstellung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum NEUEN Buddenbrookhaus.


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  • Fernando Bryce. Unvergessenes Land

    Fernando Bryce. Unvergessenes Land

    01.07.2017 - 19.11.2017

    Fernando Bryce gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern Südamerikas. Für die Ausstellung "Unvergessenes Land" entstand die titelgebende neue Werkgruppe, die sich mit Bremens Rolle in der Kolonialzeit befasst und für die Bryce in diversen Bremer Archiven recherchierte. Vier weitere ausgestellte Werkgruppen aus den Jahren 2014 und 2016 befassen sich mit historischen Ereignissen im Kontext von Imperialismus und Kolonialismus.


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  • Michael Kienzer: Lose Dichte

    Michael Kienzer: Lose Dichte

    02.07.2017 - 12.11.2017

    Michael Kienzer (geboren 1962 in Steyr) markiert seit über zwanzig Jahren eine wesentliche Position in der österreichischen Gegenwartskunst.


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  • Kosmos Marcks: Still allein. Ein Meisterwerk entsteht in unruhigen Zeiten

    Kosmos Marcks: Still allein. Ein Meisterwerk entsteht in unruhigen Zeiten

    02.07.2017 - 12.11.2017

    1932 entstand die Plastik »Still allein«. Sie ist eines der zentralen Werke der deutschen Bildhauerei der 1930er-Jahre und Teil einer Gruppe von Plastiken, Zeichnungen und Druckgrafiken, die Marcks nach seinem Modell Trude Jalowetz (1910–1976) anfertigte.


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  • Annemarie Strümpfler: Pavillon=Kamera=Werk

    Annemarie Strümpfler: Pavillon=Kamera=Werk

    02.07.2017 - 12.11.2017

    Nach dem Prinzip der »Camera Obscura« verwandelt die Künstlerin Annemarie Strümpfler (geboren 1949) den Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses zu einer begehbaren Kamera, einer temporären, vom Einfall des Lichts abhängigen Rauminstallation.


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  • Robby Müller - Master of Light

    Robby Müller - Master of Light

    06.07.2017 - 05.11.2017

    Plakat Robby Müller

    Das Museum für Film und Fernsehen präsentiert vom 6. Juli bis 5. November 2017 die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light" und richtet den Blick auf einen der wichtigsten und einflussreichsten Kameramänner des internationalen Kinos.

    Robby Müller (*1940) gilt als einer der bekanntesten Kameramänner – international: „Director of Photography" – überhaupt. Der Niederländer wurde für seine Kameraarbeit vielfach ausgezeichnet und trug seit den 1970er-Jahren in großem Maße zum Erfolg einer ganzen Generation unabhängiger Filmautoren bei. Seine internationale Laufbahn begann kurz nach seinem Abschluss an der Nederlandse Filmacademie in Amsterdam 1964. In Deutschland fotografierte er nicht nur zahlreiche frühe Filme von Wim Wenders, sondern arbeitete auch mit Regisseuren und Autoren wie Edgar Reitz, Hans W. Geißendörfer oder Peter Handke zusammen. Letztendlich sollte er bei vierzehn Filmen von Wenders die Bildgestaltung verantworten. In den USA wurde Robby Müller Ende der 1970er-Jahre von Peter Bogdanovich entdeckt und fotografierte in den 1980er-Jahren unter anderem für Jim Jarmusch den Film DOWN BY LAW (1986). Unter Lars von Triers Regie experimentierte er mit der Handkamera in BREAKING THE WAVES (1996) und mit neuen Bildtechniken in DANCER IN THE DARK (2000).

    Begleitet wird die Ausstellung „Robby Müller – Master of Light" von einer Filmreihe, die vom 4. bis 17. August im Kino Arsenal, Berlin zu sehen ist.


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  • Lebensraum Erde

    Lebensraum Erde

    10.07.2017 - 29.10.2017

    Nach der Ausstellung »Lebensstoff Wasser« beschäftigt sich das Museum nun mit der lebensnotwendigen Ressource Erde: Diese ist nicht nur Lebensraum von etwa 7,5 Milliarden Menschen und unzähligen Tieren und Pflanzen, sondern auch die Grundlage aller Nahrung. Mit wachsender Weltbevölkerung – für 2050 rechnen Prognosen mit rund 10 Milliarden Menschen auf der Erde – stellt sich die Frage, wie alle Menschen in Zukunft friedlich leben und sich ernähren können.

    Dass Erde wertvoll ist, führt uns die documentaKünstlerin Claire Pentecost mit einer ErdbarrenInstallation vor Augen. Auch der finnische Künstler Ilkka Halso wirft in seinen Fotoarbeiten einen postromantischen Blick auf das Gut, das »Natur« in Zukunft einmal sein könnte. Der Niederländer Herman de Vries, für dessen Werk das Material Erde zentral ist, zeigt neun Erdproben in unterschiedlichen Farbigkeiten; ihm geht es um das direkte sinnliche Erleben dessen, was uns trägt.

    Aber brauchen wir überhaupt Erde, um Nahrung zu erzeugen? An der Universität Hohenheim wurde das Konzept für ein ambitioniertes Sky Farming Projekt entwickelt, das Landwirtschaft in einem GewächsHochhaus ansiedelt.


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  • Luther, Kolumbus und die Folgen

    Luther, Kolumbus und die Folgen

    13.07.2017 - 12.11.2017

    WIE GEHEN WIR MIT VERÄNDERUNG UM?

    Vor fünfhundert Jahren beginnt die Welt „an allen Enden zu knacken". So jedenfalls empfand es Martin Luther, der diese Veränderungen selber mit ausgelöst hat. Gleichzeitig tritt weit im Westen Amerika als „Neue Welt" zutage. Sie bringt das alte Weltbild noch mehr ins Wanken.

    Nicht erst unserer Gegenwart stellt sich seither die Frage, ob wir Neuem und Fremdem besser mit Zuversicht oder mit Sorge begegnen sollen. Das Germanische Nationalmuseum versammelt zum Reformationsjubiläum herausragende Kunstwerke und Bildzeugnisse europäischer Zukunftsfreude und Zukunftsangst in einer großen Sonderausstellung – von Christoph Kolumbus' eigenhändigen Wetterberichten über den gewaltigen wasserspeienden Satan der Kölner Domfassade bis hin zu den ersten Indianerbildern in Europa...


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  • Artige Kunst. Kunst und Politik im Nationalsozialismus

    Artige Kunst. Kunst und Politik im Nationalsozialismus

    14.07.2017 - 29.10.2017

    Die Ausstellung setzt sich in kritisch-analytischer Weise mit der Kunstpolitik im Nationalsozialismus auseinander, die für das Selbstbild des Regimes wesentlich war. Der Titel „Artige Kunst" versteht sich als Gegenbegriff zur diffamierenden NS-Terminologie der „entarteten Kunst". Er soll dazu anregen, über das Verhältnis von Kunst und Politik sowie von Widerständigkeit und Gehorsam nachzudenken. Gezeigt werden exemplarische Werke der offiziell geduldeten und geförderten Kunst der NS-Zeit, wie z.B. Arno Breker, dazu in konfrontativer Gegenüberstellung Werke von verfolgten und verfemten Künstlern, wie Otto Freundlich und Karl Schmidt-Rottluff. In thematischen Kapiteln gegliedert führt die Ausstellung vor Augen, dass dem größten Teil der hier versammelten „artigen" Kunst ein kritisch hinterfragendes Potenzial ebenso fehlt wie ein humanistischer Anspruch.
    Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie übernimmt die von Alexander und Silke von Berswordt-Wallrabe konzipierte Ausstellung von der Stiftung Situation Kunst (für Max Imdahl), Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum.


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  • Das Auto in der Kunst. Rasende Leidenschaft

    Das Auto in der Kunst. Rasende Leidenschaft

    15.07.2017 - 05.11.2017

    Keine technische Erfindung hat die Kunst so nachhaltig und vielfältig beeinflusst wie das Auto. Namhafte Künstler des 20. und 21. Jahrhundert haben sich mit der individuellen Mobilität auseinandergesetzt. Die Ausstellung spannt den Bogen durch die Kunstgeschichte von Pop Art, kritischem Realismus, Zero, Happening, Fluxus und Farbfotografie bis zu Videos und Installationen der zeitgenössischen Kunst. Die Ausstellung lenkt den Blick auf die wesentlichen Wendepunkte in der künstlerischen Betrachtung...


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  • „Es gibt nichts ‚Ewiges‘.“ Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag Wieland Wagners

    „Es gibt nichts ‚Ewiges‘.“ Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag Wieland Wagners

    25.07.2017 - 19.11.2017

    Wieland Wagner (1917-1966) war einer der größten Reformer der Opernbühne im 20. Jahrhundert. Aufgewachsen in der „machtgeschützten Innerlichkeit" Wahnfrieds, dem mythisierten Wohnhaus seines Großvaters Richard Wagner in Bayreuth, im Umfeld deutschnationaler, antisemitischer Wagner-Ideologie und der Künstler-Bohème des Festspielbetriebs gleichermaßen, wurde der Erstgeborene von Wagners Sohn Siegfried und dessen Frau Winifred Wagner zum Liebling und Günstling Adolf Hitlers.

    Nach den ersten bühnenbildnerischen Gehversuchen bei den Bayreuther Festspielen zwischen 1937 und 1945 bedeutete das Ende des Zweiten Weltkriegs und des Dritten Reichs mit der Einsicht in die Verbrechen des Regimes, mit dem seine Familie und vor allem seine Mutter so eng verbunden waren, einen so tiefen wie verstörenden Einschnitt in die scheinbar „heile Welt" des designierten Bayreuther Kronprinzen....


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  • Der Gothaer Tafelaltar

    Der Gothaer Tafelaltar

    30.07.2017 - 05.11.2017

    Ein monumentales Bilderbuch der Reformationszeit
    Er kommt daher wie ein fein gearbeitetes Kunstwerk. Wer ihn aber genau betrachtet wird schnell merken: Der „Gothaer Tafelaltar" ist eine Ungeheuerlichkeit. Die 160 Bildtafeln mit Szenen aus dem Leben Christi sind mit feinen Spruchbändern versehen. Der Text darauf: Deutsch. Er folgt der Bibelübersetzung von Martin Luther aus dem Jahr 1522. Der Altar ist nicht einfach nur ein prachtvolles Kunstwerk, er ist vielmehr ein sehr außergewöhnlicher Versuch, einen mittelalterlichen Flügelaltar als Medium für die Reformation einzusetzen.

    Der „Gothaer Tafelaltar", der nach seinem Standort benannt wurde, ist eines der bilderreichsten Werke der altdeutschen Malerei. Für die Ausstellung wird daher sein umfangreiches ikonografisches Bildprogramm bestimmt. Auch seine Entstehung sowie der Künstler Heinrich Füllmaurer (1500-1548) und seine Werkstatt, der Auftraggeber und nachfolgende Kunstwerke werden behandelt. Die Schau widmet sich zudem zeitgleich entstandenen Objekten aus dem süddeutschen Raum, die noch ganz im Sinne der römisch-katholischen Kirche gefertigt wurden und dem „Gothaer Tafelaltar" gegenüber gestellt werden...


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  • Novalis und die Medizin: Im Kontext von Naturwissenschaften und Philosophie um 1800

    Novalis und die Medizin: Im Kontext von Naturwissenschaften und Philosophie um 1800

    04.08.2017 - 31.10.2017

    "Poesie ist die große Kunst der Construction der transscendentalen Gesundheit. Der Poet ist also der transscendentale Arzt." (Zitat: Novalis, HKA ³II, Nr. 42, S. 535)

    So schlussfolgerte Novalis für sich auf der Suche nach Antworten zu grundlegenden Fragen nach dem Leben und Tod, nach dem Lebensbegriff, dem Verhältnis von Krankheit und Gesundsein, der Beschaffenheit und dem Sitz der Seele. Die Entwicklung der modernen Medizin belebte naturgemäß die philosophischen Reflexionen über diese Fragen in Diskursen dieser Zeit. Im Mittelpunkt standen der Mensch und das moderne Wissen über ihn, das aus der Perspektive von Novalis und anderer romantischer Dichter und Philosophen zu einer komplexen Darstellung des Menschen als Ganzes nicht ohne die Kunst auskommt.
    Außergewöhnliche Objekte aus Zoologie, Botanik, Anatomie und Mathematik veranschaulichen auf ganz besondere Weise die zentralen Fragen der Geschichte der Naturwissenschaften am Übergang zur modernen Zeit...

     


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  • Oh Yeah! Pop Musik in Deutschland

    Oh Yeah! Pop Musik in Deutschland

    17.08.2017 - 25.02.2018

    Swing, Beat, Punk, Neue Deutsche Welle, Techno und Hip Hop: Mit Kopfhörern tauchen Sie ein in 90 Jahre Popmusik in Deutschland und machen gleichzeitig eine Zeitreise in Ihre eigene Vergangenheit.


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  • Das Gesicht : Eine Spurensuche

    Das Gesicht : Eine Spurensuche

    19.08.2017 - 25.02.2018

    Heute begegnen wir Gesichtern nicht nur real von Angesicht zu Angesicht, sondern fast überall auf Bildern der unterschiedlichsten Art: Gesichter sehen uns an als Prominenten-Porträts in Illustrierten, als Selfies im Internet oder ganz konventionell auf Gemälden im Museum. Gesichter finden sich aber auch im Speicher von Kameras und Smartphones, in den Datenbanken privater oder staatlicher Institutionen, auf Plakaten und Bildschirmen. Angesichts dieser medialen Allgegenwart fragt die Ausstellung danach, wie sich unser Verhältnis zum Gesicht selbst verändert und welchen Einfluss das auf die Kommunikation und unser Selbstbild hat.


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  • Aufbruch ins Romantische Universum - August Wilhelm Schlegel

    Aufbruch ins Romantische Universum - August Wilhelm Schlegel

    06.09.2017 - 12.11.2017

    August Wilhelm Schlegel (1767 – 1845), dessen Geburtstag sich am 5. September
    2017 zum 250. Mal jährt, war der größte ‚Universalpoet' der deutschen Romantik. Wie kein anderer Romantiker steht er für die literarisch-poetische Vermittlung zwischen den Kulturen, wofür seine bis heute mustergültigen Shakespeare-Übersetzungen das berühmteste Beispiel sind...


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  • Die Exodus-Affäre – Schleswig-Holstein und die Gründung Israels

    Die Exodus-Affäre – Schleswig-Holstein und die Gründung Israels

    08.09.2017 - 03.06.2018

    Jüdisches Museum Rendsburg: Die Sonderausstellung führt 70 Jahre zurück in die Zeit direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs: 4.500 jüdische Überlebende des Holocaust, die mit allen Mitteln versuchten, sich an Bord eines schrottreifen Schiffes nach Palästina durchzuschlagen, wurden von der britischen Armee auf hoher See abgefangen, zwangsweise nach Deutschland verschifft und über Wochen in der Nähe von Lübeck in Lagern hinter Stacheldraht interniert. Die internationale Empörung darüber war groß – und die Gründung eines jüdischen Staats rückte auf die Tagesordnung der Weltpolitik. Von der einheimischen Bevölkerung Schleswig-Holsteins wurde damals allerdings kaum wahrgenommen, dass sich vor ihrer Haustür Ereignisse mit weltgeschichtlichen Konsequenzen abspielten.

    Jüdisches Museum Rendsburg | Prinzessinstraße 7-8 | 24768 Rendsburg | Tel 04331 440 43-0


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  • Joachim Ringelnatz: Kunst und Komik

    Joachim Ringelnatz: Kunst und Komik

    10.09.2017 - 01.04.2018

    Die Gedichte von Joachim Ringelnatz erfreuen sich seit mehr als 100 Jahren ungebrochener Beliebtheit. 1883 wird der Lyriker als Hans Bötticher im sächsischen Wurzen geboren. Als er seine Verse mit 25 Jahren zum ersten Mal in der Münchener Künstlerkneipe Simplicissimus auf der Bühne vorträgt, ist das Publikum von seinem anarchischen Sprachwitz sofort gebannt. Legendär wird später seine Bühnenfigur des Matrosen Kuttel Daddeldu.

    Rastlos zieht Ringelnatz als Kabarettist in den Zwanzigerjahren durch das vom Ersten Weltkrieg und wirtschaftlichen Krisen erschütterte Land. Er bewegt sich in den Kreisen der Künstlerbohème, zu der u.a. Frank Wedekind, der in Lübeck geborene Schriftsteller Erich Mühsam und später in Berlin die Bildhauerin Renée Sintensis, die Schauspielerin Asta Nielsen sowie Kurt Tucholsky, Karl Hofer oder Otto Dix zählen.

    Anders als seine Lyrik ist das bildkünstlerische Werk des reisenden „Artisten", als der er sich selbst bezeichnet, deutlich weniger bekannt...


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  • Sagen Sie's den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

    Sagen Sie's den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

    14.09.2017 - 19.11.2017

    In annähernd 50 Jahren gemeinsamer Arbeit haben Danièle Huillet und Jean-Marie Straub eines der einflussreichsten und kontroversesten Werke des modernen Kinos geschaffen. „Der Luxus, den man gewinnt, wenn man nichts zu verlieren hat", so beschrieben sie einmal ihre Haltung und Methode – ein Reichtum, der durch ihre Filme etwas werden sollte, das allen gehört.

    Eine Ausstellung, die von den detailgenauen, handwerklichen Arbeitsprozessen der beiden Filmemacher handelt und dazu neu entstandene Positionen internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigt, bildet den Resonanzraum eines umfangreichen Programms.

    Ort: Hanseatenweg


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  • Die Familie. Ein Archiv

    Die Familie. Ein Archiv

    21.09.2017 - 29.04.2018

    The Making of the Family«: In welcher Formenvielfalt innere Ordnungen von Familien sichtbar werden und wie sich diese zwischen ihrem Anspruch auf Originalität und Kanonisierung manifestieren, zeigt die Ausstellung ›Die Familie. Ein Archiv‹. Mit rund 300 Exponaten – u.a. Theodor Fontanes Familienbibel, Theodor Mommsens Testament, die Stammtafel der Familie Vesper, zahlreichen Familienporträts von Autoren wie Eduard Mörike, Erich Kästner, Marie Luise Kaschnitz, Ernst Jünger, Viktor von Weizsäcker und Georg Picht bis hin zum Versuch über die »absolute Familie« von Friedrich Kittler – nimmt sie Dichter-, Künstler- und Gelehrtenfamilien in den Blick: von den Ursprungsmythen bis zur Konstruktion von Geistesfamilien und literarischen Wahlverwandtschaften. Die Exponate der Ausstellung zeugen von dem Versuch, intellektuelle und künstlerische Traditionen zu bilden, aber auch von der Kraft der Unheilsgeschichten, von Brüchen und Zerfall. Die im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel entwickelte Ausstellung widmet sich einem besonderen Ausschnitt der Fotografiegeschichte. Darüber hinaus verfolgt sie die Spuren von familiären Erinnerungsräumen, die mit bildlichen und poetischen Mitteln entstehen, und dokumentiert so die Suche nach Unsterblichkeit.

    Eine Ausstellung im Rahmen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


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  • Max Beckmann. Welttheater

    Max Beckmann. Welttheater

    30.09.2017 - 04.02.2018

    Max Beckmann (1884–1950) war fasziniert von der Welt des Theaters, Zirkus' und Varietés als metaphorischer Schauplatz der menschlichen Beziehungen und des Weltgeschehens. In seinem Œuvre finden sich zahlreiche Gemälde, Druckgraphiken, Zeichnungen und Skulpturen, die sich unmittelbar auf diesen Themenbereich beziehen und seine Idee von der Welt als Bühne vermitteln.

    Die Ausstellung macht erstmals Beckmanns Welttheater visuell und ideengeschichtlich greifbar und führt vor Augen, wie der Maler und Autor von zwei bisher kaum beachteten Dramen sich selbst als „Theaterdirektor, Regisseur und Kulissenschieber" verstand. Ausgangspunkt sind die reichen Bestände der Kunsthalle Bremen, die mit ihren Gemälden und dem fast vollständigen druckgraphischen Œuvre des Künstlers eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt. Diese wird ergänzt durch Leihgaben aus bedeutenden deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen.

    Eine Ausstellung der Kunsthalle Bremen und des Museums Barberini, Potsdam. In Potsdam ist die Ausstellung im Anschluss vom 24. Februar bis 10. Juni 2018 zu sehen sein.

    Es erscheint ein Katalog.


  • DIE NACHT : Alles außer Schlaf

    DIE NACHT : Alles außer Schlaf

    30.09.2017 - 18.02.2018

    Die meisten Menschen nutzen die Nacht zum Schlafen. Doch was passiert, wenn wir den Schlaf aussetzen und die Nacht durchwachen? Unsere Welt erscheint dann in einem anderen Licht. Ob im Schimmer des Mondes und der Sterne, im gleißend hellen Weiß ...


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  • Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

    Worte, Worte, nichts als Worte. Wortgeschichten von Luther und Kleist

    08.10.2017 - 04.02.2018

    Collage unter Verwendung von Lucas Cranach d.Ä., Porträt des Martin Luther: Wikimedia Commons
    Martin Luthers Werke stehen am Beginn der Entwicklung einer überregionalen deutschen Schriftsprache. Dieser Prozess wurde erst in Heinrich von Kleists Schaffenszeit abgeschlossen. Luthers Sprachmächtigkeit errichtete der deutschen Sprache ein reiches Fundament an Wörtern, Bildern und Stilelementen, das – nach Jacob Grimm – um 1800 „endlich blüthen neuer Poesie" hervorbringen konnte.


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  • Luthers Norden

    Luthers Norden

    09.10.2017 - 28.01.2018

    Bis 28. Januar zeigt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf "Luthers Norden", die große Schau zweier Landesmussen zum Reformationsjubiläum. Denn auch wenn Luther selbst nie im Norden weilte, entwickelten seine Ideen dort eine besondere Dynamik.
    Fast alle Gebiete im Norden und rings um die Ostsee schlossen sich der Reformation an. Damit entstand das größte lutherisch geschlossene Gebiet Europas. Die Ausstellung „Luthers Norden" zeigt die Wege, Personen und entscheidenden Stationen der Ausbreitung und Festigung des neuen Glaubens: in Dänemark, Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Pommern. Sie verdeutlicht die einschneidenden politischen und sozialen Änderungen, die dies mit sich brachte: von der Kunst bis hin zum Schulbesuch.

    Die Ausstellung ist bis 28. Januar 2018 auf Schloss Gottorf in Schleswig zu sehen.Zusätzlich geht es im Schloss auf einen "Parcours der Reformation". Der blaue Nordpfeil weist den Weg zu 23 Kunstwerken in unserer Dauerausstellung, die grundlegende Aspekte und kulturelle Folgen der Reformation veranschaulichen.

    Parallel zur großen Lutherausstellung ist René Schoemakers mit der "Cranach Suite" zu Gast. Bis 4. Februar zeigt der Kieler Künstler seine Werke im Cranach-Saal von Schloss Gottorf, in denen er auf Cranachs Kunst der Reformation antwortet.


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  • Fritz Bauer. Der Staatsanwalt - NS-Verbrechen vor Gericht

    Fritz Bauer. Der Staatsanwalt - NS-Verbrechen vor Gericht

    15.10.2017 - 25.02.2018

    Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten
    Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten

    Öffnungszeiten:
    Di. bis Fr., 10.00–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr
    Sa., So. und Feiertage, 14.00–17.00 Uhr
    Mo. geschlossen
    Vom 23.12.2016 bis einschließlich 1.1.2017 ist das Museum geschlossen.

    Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
    Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
    Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.


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